Welpen & Junghunde
Welpen als auch Junghundegruppe immer Sonntags ab 10:30 Uhr an wechselnden Orten

Alte Hunde können zwar jederzeit neue Dinge hinzulernen, aber eingeschliffene Unarten und Tugenden (!) loszuwerden ist ungleich schwerer. Daher ist es wichtig und nützlich, dem Welpen und Junghund so früh wie möglich beizubringen, wie das Leben als Hund unter Menschen in einer Großstadt so funktioniert.

Es gibt einige wenige wichtige Punkte, die man bei der Erziehung eines Welpen beachten sollte. Damit erspart man sich später eine Menge Ärger: Stichwörter wären hier etwa das Anschlagen wenn es klingelt, unaufmerksam sein bei Spaziergängen und dergleichen mehr...

Im Gegensatz zu der Ausbildung eines erwachsenen Hundes beinhaltet die Welpen und Junghunderziehung (bis zum 8.Monat) nur 5 Stunden und umfasst die Grundanweisungen Sitz, Platz, und Hier und die Leinenführigkeit. Auch bei der Welpenschulung und Junghundausbildung gilt, dass Sie als Halter/in gefordert sind und von mir neben den Übungen mit Ihrem Hund auch Hausaufgaben bekommen. Der Theorie entkommen Sie mir nicht...:-)

Jede Anweisung wird dem Welpen wie auch dem erwachsenen Hund zuerst auf Sichtzeichen und dann erst auf Hörzeichen beigebracht.

Welpenprägungsspieltage gesucht ?

Weil sich ja mittlerweile rumgesprochen hat, wie wichtig die Sozialisation von Welpen ist, so vielfältig ist das, was mit Welpen angestellt wird.

Da gibt es dann Welpenkurse, in denen die Zwerge eine halbe Stunde "bei Fuß" im Kreis laufen müssen, andere lassen die Welpen nur gemeinsam im Wald oder auf Wiesen spielen (für viel Geld natürlich), bei anderen ist der jüngste Hund schon 8 Monate alt und dergleichen Absurditäten mehr...

Der korrekte Begriff lautet "Welpenprägungspieltage" und hat nichts,aber auch absolut nichts mit Training zu tuen.
Stellen Sie sich ein großes Gelände vor, mit einem Teich, Bauschutt, Flatterbändern, Baumstämmen, Stahlgitterroste u.ä., über den die Welpen in Form einer Art Parcours geführt werden.

Dabei geht es nicht darum, den Welpen irgendwelche Anweisungen beizubringen, sondern schlicht und einfach darum, die Welpen ihrer körperlichen und psychischen Entwicklung angemessen an unsere Zivilisationsreize heranzuführen. Hinzu kommt die körperliche Ertüchtigung und das Entwickeln motorischer Fähigkeiten, wie klettern, schwimmen u.dgl. Außerdem sollten die Besitzer/innen durch den Trainer mehr über das Verhalten ihres Welpen und das anderer Rassen lernen, um die Körpersprache und Fähigkeiten ihres Hundes besser einschätzen zu können.

Für die Welpen ist es wichtig zu lernen, das die Welt nicht nur aus Golden Retrievern oder Rottweilern besteht und das das Spielverhalten verschiedener Rassetypen voneinander abweicht. Wie soll denn ein Dackel, Westi oder ein anderer Kleinhund lernen, wie er mit einem Rottweiler, Golden Retriever oder einer Dogge um geht, wenn die Kleinhunde nicht die Möglichkeit haben großwüchsige Hunde kennenzulernen und natürlich auch umgekehrt.

Wichtig ist meines Erachtens auch, dass mindestens 1-2 gut sozialisierte erwachsene Hunde dabei sind, welche in der Lage sind, die Welpen angemessen (!) zu disziplinieren.

Welpen (wie Kinder) leben in einer Erwachsenenwelt und müssen sich von Erwachsenen auch was sagen lassen. Und genau wie das eine Kind früher laufen lernt als das andere, so lernt das andere Kind früher sprechen, und nach einer gewissen Zeit können beide laufen und sprechen.

Ein solides Grundwissen über die Welpenentwicklung im Allgemeinen und auch bestimmter Rassen im Besonderen sollte Grundvorraussetzung für die Leiterung einer solchen Gruppe sein.
Da ich ausschließlich Training mit Hund und Halter anbiete, fehlt mir leider das Gelände zu solchen Welpenprägungsspieltagen, so dass Sie auf Ihr eigenes Urteilsvermögen angewiesen sind.


Kontakt: 0172 - 9835475 oder info@hundeschule.org